Umzugsratgeber – wissen, wie Experten den Umzug planen würden

Umziehen, so könnte man fast sagen, will wie die meisten anderen Dinge im Leben gelernt sein. Jedoch fehlt es den meisten Menschen an den nötigen Gelegenheiten, um entsprechende Erfahrungen sammeln zu können. Es sei denn, man arbeitet als Umzugshelfer oder Möbelpacker für Möbelspeditionen und Umzugsunternehmen. Doch selbst die Profis werden beim Umzug in eine andere Wohnung oder Stadt manchen Fehler begehen, der nicht nur mehr Aufwand verursacht, sondern schlimmstenfalls auch finanzielle Konsequenzen haben kann. Schon aus Sicherheitsgründen werden Experten auf einen Umzugsratgeber und Checklisten vertrauen. Denn nur so ist dafür gesorgt, dass an alles gedacht wird. Und wichtige Dinge gibt es beim Umziehen viele.

Internet-Recherche nach Umzugsratgebern macht sich bezahlt

Umzugsratgeber gibt es natürlich im Buchhandel. Solche Ausgaben sind aber vermeidbar, indem man sich im Internet nach geeigneten Alternativen umschaut. Dort gibt es die Hilfestellungen von erfahrenen Experten in großer Zahl – mal besonders umfangreich, mal aufs Wesentliche beschränkt. Achten sollten Umziehende bei der Auswahl der richtigen Umzugsratgeber allerdings schon der Vielzahl wegen auf Seriosität. Ein Hinweis auf die Zuverlässigkeit ist natürlich der Ort, an dem man die Umzugsratgeber im Internet abrufen oder idealerweise herunterladen und ausdrucken kann. Professionelle Umzugsportale erkennt man beispielsweise an den Partnern, mit denen sie kooperieren; auch Umzugsfirmen und Möbelspeditionen sind in der Regel bemüht, Umziehenden einen tatsächlichen Mehrwert durch die Umzugsratgeber bieten zu können. Schon aus dem einfachen Grund, weil jeder zufriedene Nutzer der Umzugsratgeber ein potentieller Auftraggeber und Kunde der Dienstleister ist. Schließlich helfen die Umzugsinformationen den Lesern nicht nur bei der Umzugsplanung in Eigeninitiative mit freiwilligen Umzugshelfern aus der Familie oder dem Freundeskreis. Sie dienen auch als Ratgeber, wenn Privatleute oder Unternehmen einen Umzug von Umzugsfirmen und Speditionen erledigen lassen möchten, aber nicht genau wissen, auf welche Punkte sie vor der Vergabe eines Auftrags achten sollten.

Ein Überblick über die Leistungen von Umzugsfirmen

In diesem Punkt stellen die verschiedenen Verbände der Umzugsdienstleister eine verlässliche Informationsquelle dar. Die Mitgliedschaft eines Umzugsunternehmens spricht für die Seriosität der Firmen - schließlich haben die Verbände durchaus hohe Ansprüche an ihre Mitglieder. Dazu gehören etwa Punkte wie Transparenz und Zuverlässigkeit. Und natürlich die Tarife für die verschiedenen Dienstleistungen.

Dabei geht es um den reinen Möbeltransport ebenso wie um den Ab- oder Aufbau von Möbeln sowie um die Organisation des so wichtigen vorübergehenden Halteverbots oder das Ummelden beim Einwohnermeldeamt. Zudem weisen Umzugsratgeber Leser darauf hin, dass so genanntes Sperrgut - also Dinge wie Schrankwände, Klaviere und vergleichbar große und schwere Gegenstände - eine besondere Behandlung erforderlich machen. Eine klare Empfehlung sprechen Umzugsratgeber auch dahingehend aus, dass Interessenten unbedingt mehrere Angebote einholen sollten, um erkennen zu können, welche Tarife auf dem Markt üblich sind.

Umzugs-Angebote online abrufen und in Ruhe auswählen

Positiv dabei: Via Internet können sich Umziehende bequem von Zuhause aus und zu jeder Tages- und Nachtzeit über die Internetseiten der Umzugsfirmen gezielt Angebote erstellen lassen; hierzu muss angegeben werden, zu welchem Termin welche Leistungen benötigt werden. Weiter erleichtern kann man sich die Arbeit, indem die Services der Umzugsportale genutzt werden. Dort reicht vielfach die Eingabe des Umzugstermins, der Wohnungsgröße, der Zahl der vom Umzug betroffenen Personen und der Räume aus, um dafür zu sorgen, dass sich verschiedene Dienstleister initiativ per Mail oder Telefon mit Umzugsangeboten bei den Umziehenden melden. Diese Angebote sind nicht bindend und bieten reichlich Vergleichspotential. Ein weiterer Tipp der Umzugsratgeber in diesem Punkt: Die frühe Suche nach dem richtigen Partner verschafft Spielraum, um einen wirklich günstigen Umzug mit Hilfe von Profis auf die Beine zu stellen.

Umziehende sollten bei der Wohnungsbesichtigung und -übergabe genau hinschauen

Die meisten Informationen im Umzugsratgeber beziehen sich aber eher auf die Erledigungen, die unweigerlich vom Umziehenden selbst bewältigt werden müssen. Denn die Planung beginnt meist schon lange vor dem eigentlichen Einzug. Bereits bei der Wohnungssuche setzen die Ratgeber an. Welche Punkte müssen zum Beispiel bei der Wohnungsbesichtigung berücksichtigt werden? Neben der Miete bezieht sich diese Frage unter anderem auf die Mietkaution, die beim Vermieter für mögliche Reparaturen nach dem Auszug hinterlegt werden müssen.

Vor der Unterzeichnung des Mietvertrags sollten Interessenten wissen, welche Nebenkosten zu erwarten sind und wie es um den genauen Zustand der begehrten Wohnung steht. Checklisten sind aus diesem Grund ein wichtiger und fester Bestandteil vieler Umzugsratgeber. Sie enthalten idealerweise alle wichtigen Fragen, die man dem Vermieter oder Verwalter bei der Besichtigung stellen sollte, um später keine Probleme zu bekommen. Solche Listen sind auch für die Übergabe der bisherigen Wohnung eine wichtige Hilfe. Ein Rat der Umzugsratgeber lautet: Umziehende sollten am besten eine weitere Personen zur Übergabe mitnehmen. Ist ein Zeuge zugegen, kann es später seltener oder gar nicht zu Auseinandersetzungen kommen, die schlimmstenfalls sogar ein juristisches Nachspiel haben können. Besonders wichtig ist die Anfertigung so genannter Übergabeprotokolle, in denen der jeweilige Zustand der Wohnung samt möglicher Mängel detailliert notiert wird.

Informationen zu den verschiedenen Ummeldungen

Zum Umzugsratgeber gehören auch Tipps zum Thema Ummeldung. Die Bedeutung dieses Punktes auf der Umzugsliste sollte grundsätzlich nicht zu gering eingestuft werden. Für die Ummeldung des Wohnsitzes bleiben Bürgern lediglich sieben Tage. Ist die Zeit knapp, weil Umziehende unmittelbar nach dem Einzug wieder arbeiten müssen, kann das Ummelden auch von Dritten ausgeführt werden. Benötigt werden auch in diesem Fall die üblichen Unterlagen wie Ausweisdokumente und das vollständig ausgefüllte Meldeformular. Blankoformulare Diese bieten die meisten deutschen Städte und Gemeinden inzwischen online über die so genannten virtuellen Rathäuser an. Dort erfährt man auch den Sitz und die Öffnungszeiten der Behörden. Weiterhin müssen bei der Ummeldung im Auftrag Vollmachten vorgelegt werden. Dass noch andere Dinge außer dem KFZ und dem Wohnsitz umgemeldet werden müssen, stellt ein guter Umzugsratgeber ebenfalls klar. Gemeint sind damit Verträge mit Providern von Kabel-, Telefon- und Internetanschlüssen sowie mit Banken, Versicherungen und anderen Vertragspartnern.

Sie alle wollen informiert werden, wenn sich die Daten der Kunden ändern. Schon im Interesse der Umziehenden selbst. Sollen Verträge gekündigt werden, rät der Umzugsratgeber zum Blick auf die Kündigungsfristen. Bei neuen Tarifen oder der schlichten Umstellung laufender Verträge auf die neue Anschrift geht es zwar nicht um die Fristen für eine Kündigung. Zeit lassen sollte man sich mit der Buchung und Ummeldung dennoch nicht, schließlich sollen die Anschlüsse pünktlich zum Einzug bereitstehen. Da teils Techniker-Termine zwecks Installation neuer Geräte nötig werden, ist auch hier ein gutes Zeitmanagement gefragt.

Umzugskartons besorgen und Helfer rekrutieren

Umzugsratgeber führen auch zunächst lapidar erscheinende Punkte wie die Besorgung von Umzugskartons und die Suche nach Umzugshelfern bei selbst organisierten Umzug auf. Umzugskartons können Privatleute auf drei Wegen beziehen: Entweder leiht man diese im Freundes- und Familienkreis aus oder besorgt sie für wenige Euro im Einzelhandel. Die dritte Alternative ist einmal mehr das Internet. Denn viele Portale verkaufen oder verleihen Umzugskartons sogar in vielen verschiedenen Größen und Formaten im Web. Umzugskartons auszuleihen sorgt dafür, dass später kein Platz für die Unterbringung gesucht werden muss. Umzugshelfer findet man eigentlich immer. Wichtig ist laut Umzugsratgeber jedoch, dass die Helfer nach ihrer Zusage rechtzeitig über das Umzugsdatum informiert werden und zudem ihren Fähigkeiten entsprechend bei der Umzugsarbeit eingeteilt werden.

Professionelle Umzugsratgeber kennen sich in allen Bereichen eines Umzugs aus und stellen somit einen guten Ansatz dar, damit Umziehende in jedem Abschnitt der Planung nichts vergessen, was am Ende höhere Umzugskosten bedeuten könnte.