Lagerhalle

Lagerauftrag - Post einfach lagern lassen

Bei einem Lagerauftrag handelt es sich um ein Produkt, welches von diversen Brief- und Paketdienstleistern angeboten wird, und zwar bei einer längeren Abwesenheit des Verbrauchers, beispielsweise bei Urlaub oder einem Krankenhausaufenthalt. Lageraufträge sind nicht nur für Privatpersonen möglich, sondern auch für Unternehmen, so dass es geschäftliche und private Lageraufträge gibt. Dies hat für Privatpersonen und Gewerbetreibende den Vorteil, dass während der Abwesenheit keine Post verloren geht, sondern diskret und sauber gesammelt wird. Zusätzlich bekommt der Nutzer ein hohes Maß an Sicherheit geboten, denn wichtige Briefe oder Pakete gelangen nicht in unbefugte Hände.

Wo werden Lagerauträge beauftragt?

Hierfür gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, denn der Verbraucher kann sich zum einen direkt an den gewünschten Dienstleister wenden und die Postlagerung beauftragen, aber er kann auch einen Dienstleistungsservice beauftragen, welcher im Vorfeld einen Preis- und Leistungsvergleich tätigt, um das beste Angebot zu finden. Anschließend wird die Beauftragung für den Verbraucher vorgenommen, was eine deutliche Zeitersparnis bedeutet. Nach Ablauf des Lagerauftrages bekommt der Verbraucher dann seine gesammelte Post komplett zugestellt.

Wie lange kann Post gelagert werden?

Der Lagerauftrag verhindert, dass der eigene Briefkasten während einer zeitweisen Abwesenheit überquillt. Vorteilhaft ist weiterhin, dass weder Nachbarn noch Familienmitglieder oder Bekannte mit der Briefkastenleerung beauftragt werden müssen. Die Laufzeit eines solchen Auftrages kann von Anbieter zu Anbieter variieren, was bedeutet, dass die meisten Anbieter eine Lagerung bereits ab einem Tag Abwesenheit gewähren und zumeist sogar für eine Abwesenheitsdauer bis zu einem Monat.

Wann muss die entsprechende Beauftragung erfolgen?

Grundsätzlich muss spätestens fünf Tage vor der Abwesenheit des Verbrauchers ein Lagerauftrag gestellt werden, wobei es in diesem Punkt auch teils erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern gibt. Günstiger ist es in jedem Fall, wenn der Interessierte etwa zwei bis drei Wochen vorher den Lagerauftrag einrichtet. Bei Beantragung muss der Verbraucher auch gleich die Laufzeit bekanntgeben und zusätzlich einen Termin vereinbaren, wann die gesammelte Post zugestellt werden kann. Vereinbart der Anbieter keinen festen Termin, dann kann der Verbraucher davon ausgehen, dass er seine Post wenige Tage nach Ablauf des Lagerauftrages erhält, und zwar per Zustellung an seine Postanschrift.

Welche Sendungen können gelagert werden?

Welche Sendungen tatsächlich vom Anbieter gelagert werden, sollte der Verbraucher im Vorfeld genau erfragen, denn während es Dienstleister gibt, welche lediglich die Briefpost lagern, gibt es auch Anbieter, welche auch kleinere Päckchen sammeln. Prinzipiell schließend die meisten Anbieter einige Sendungen aus. Hierzu gehören in der Regel Postzustellungsaufträge, Express-Sendungen, Post-Ident-Sendungen, Pakete und Einschreiben, außer so genannte Einwurf-Einschreiben.

Wie lange dauert die Beauftragung eines Lagerauftrages und welche Kosten fallen an?

Wer die Beauftragung des Lagerauftrages in die Hände von speziellen Serviceunternehmen gibt, spart sich einen enormen Zeitaufwand. Trotzdem kann die Beauftragung auch persönlich erfolgen, was bei den meisten Anbietern per Post oder per Fax funktioniert. Hierbei gilt allerdings zu bedenken, dass jeder Dienstleister separat angefragt werden muss, so dass sich der Zeitfaktor erhöht und durchaus mit einer Stunde oder noch mehr an Zeitaufwand gerechnet werden muss. Einige Zusteller bieten auch eine Online-Beauftragung an, wodurch Zeit gespart wird, da nur wenige Minuten erforderlich sind.

Bezüglich der Kosten muss festgestellt werden, dass die Einzelpreise abhängig vom jeweiligen Anbieter ausfallen, so dass unter Umständen bis zu 20 Euro pro Einzelauftrag anfallen können.

Abwesenheit von mehreren Personen eines Haushalts

Beziehen mehrere Personen eines Haushaltes Post, dann kann der Lagerauftrag auch für weitere Personen gestellt werden, beispielsweise für die gesamte Familie, sofern diese nicht mehr als sechs Personen beinhaltet. In diesem Fall müssen die Verbraucher lediglich alle Familienmitglieder namentlich im Auftrag benennen. Ein gemeinsamer Auftrag kann jedoch auch nur dann erfolgen, wenn die Dauer des Lagerauftrages für alle Personen identisch ist. Insgesamt erlauben die meisten Anbieter einen privaten Lagerauftrag für maximal sechs Personen.