Abwesenheit

Nachsendeauftrag bei Abwesenheit

Privatpersonen, aber auch Unternehmen können einen Nachsendeauftrag bei vorübergehender Abwesenheit stellen. Dieser Nachsendeauftrag empfiehlt sich, wenn Unternehmen oder Privatpersonen über eine längere Zeit nicht am gewohnten Ort anwesend sind. Das kann bei Privatpersonen beispielsweise bei einer vorübergehenden beruflichen Tätigkeit an einem anderen Ort oder bei einem längeren Urlaub der Fall sein. Der Nachsendeauftrag kann für einen Aufenthalt innerhalb Deutschlands, aber auch im Ausland gestellt werden.

Warum ein Nachsendeauftrag sinnvoll ist

Hält man sich über längere Zeit nicht am Wohnort auf, so muss man nicht Nachbarn, Freunden oder Verwandten einen Schlüssel geben und sie bitten, sich um die Post zu kümmern. Einerseits möchte man andere Menschen nicht damit belasten, andererseits möchte man vielleicht auch nicht, dass sie wichtige Post öffnen und damit Einblick in die Privatsphäre bekommen. Ist man abwesend, so können sich wichtige Terminsachen, Rechnungen oder Mahnungen ansammeln. Kümmert man sich nicht darum, so kann das mit hohen Kosten und viel Ärger verbunden sein.

Diesen Ärger kann man sich mit einem Nachsendeauftrag ersparen, die Post wird dann an die angegebene Interimsadresse weitergeleitet. Man kann Briefe und Postkarten, Einschreibebriefe, Bücher- und Warensendungen, DIALOGPOST, Telegramme, Blindensendungen, Päckchen und Pakete nachsenden lassen. Der Nachsendeauftrag kann online gestellt werden.

Was man bei einem Nachsendeauftrag wegen vorübergehender Abwesenheit beachten muss

Einen Nachsendeauftrag bei Abwesenheit sollte man spätestens 5 Tage vor der geplanten Abwesenheit stellen, besser ist jedoch, ihn bereits 14 Tage vorher zu beauftragen. Stellt man den Nachsendeauftrag online, so muss man nur die entsprechenden Felder ausfüllen und verschiedene Felder anklicken. Man gibt an, ob man den Auftrag geschäftlich oder privat einrichtet, ab wann die Post nachgesendet werden soll und ob man den Auftrag aufgrund eines Umzuges oder einer längeren Abwesenheit stellt. Auch die Laufzeit, also ob der Nachsendeauftrag für sechs oder zwölf Monate gelten soll, wird im Zuge der Bestellung gewählt. Weiterhin macht man Angaben zur Person, zur gegenwärtigen Adresse und zur Adresse für die Nachsendung.

Auch Zusatzleistungen können bei Bedarf ausgewählt werden. Diese beinhalten zum einen die so genannte DHL INFOPOST / DIALOGPOS (schwer) [kostenfrei] sowie die Option Päckchen und Pakete (kostenpflichtig). Danach wird noch die gewünschte Zahlungsart ausgewählt. Nun ist der Auftrag auch schon eingerichtet.

Kosten für den Nachsendeauftrag

Die Kosten für den Nachsendeauftrag sind davon abhängig, ob man ihn privat oder geschäftlich stellt, für welchen Zeitraum er gelten soll und welche Postdienstleister abgedeckt werden sollen.

Dauer und Gültigkeit des Auftrags

Die Einrichtung eines Nachsendeauftrages bei vorübergehender Abwesenheit ist bereits in weniger als einer Viertelstunde möglich. Wenn man als Nachsendestart den Zeitpunkt “sofort” gewählt hat, so dauert es etwa drei bis fünf Werktage, bis die Weiterleitung der Post erfolgt. Man sollte allerdings bereits rechtzeitig, am besten schon zwei Wochen vor dem geplanten Termin der Nachsendung, den Antrag stellen und dann das entsprechende Datum für die Nachsendung festlegen.

Ein Nachsendeauftrag ist für sechs bzw. zwölf Monate gültig. Hat man einen Nachsendeauftrag für sechs Monate gestellt, kann man ihn am Ende der Gültigkeit um weitere sechs Monate verlängern. Nach zwölf Monaten muss ein neuer Nachsendeauftrag gestellt werden. Man wird rechtzeitig vor dem Ende der Laufzeit daran erinnert, dass der Nachsendeauftrag seine Gültigkeit verliert. So hat man genügend Zeit, den Auftrag zu verlängern oder einen neuen Auftrag zu erteilen.